Diese Geschichte kann Deine Welt verändern!

Warum sich Dein Unterbewusstsein, wie der kleine Elefant verhält!

So verhält sich Dein Unterbewusstsein!

Du wurdest wie der kleine Elefant, erzogen (trainiert) von Deinen Eltern, Lehrern, Tanten, Onkeln anderen Kindern.

Heute bist Du nicht mehr der kleine Elefant du bist Erwachsen nur die Erinnerungen, Programme sind oft so tief abgespeichert, dass dir dies gar nicht bewusst ist.

Alles ist in Deinem Unterbewusstsein abgespeichert, jede einzelne Situation.

Bewusst kannst Du dich nicht mehr erinnern, du merkst es nur wenn Du auf widerstand stoßt und Dich nicht wohl fühlst, (Angst, mangelndes Selbstbewusstsein, Selbstüberschätzung, Aggressivität, Nervosität etc.)  nach außen das perfekte Poker Face nur innerlich rumort es.

Wir bewegen und handeln 95% auf Autopilot das ist wissenschaftlich erwiesen und dazu werde ich auch noch einen Beitrag verfassen, da das so essentiell wichtig ist zu verstehen. Damit du Dein Leben in die gewünschte Richtung verändern kannst.

Wir denken 60.000 bis 70.000 Gedanken täglich.

Was Du Großteil denkst und wie Du denkst wird von den Mustern Deiner Erziehung und Erfahrungen beeinflusst und danach handelst du dann.

Ein großer Teil Deiner Gedanken sind negativ und das ist auch klar und verständlich, wie oft hast Du gehört NEIN lass das, du kannst das nicht, du bist zu jung, zu alt, Sprachen sind nichts für Dich  etc.

Wie wirst Du an eine Herausforderung herangehen oder an ein Problem, garantiert nicht mit einem unerschütterlichen Selbstvertrauen!

Wir habe alle unsere Programme im Hintergrund laufen und so lange diese uns nicht behindern ist es okay.

Nur bei auftauchenden Herausforderungen oder Problemen können uns die unbewussten Programme leider ziemlich rasch „Schach Matt“  setzen ohne das wir wissen was los ist und warum wir das Problem nicht lösen können.

Du bist diesen Programmen und Erfahrungen natürlich nicht auf Verderb ausgeliefert, nur wenn Dir dies alles nicht bewusst ist wo willst Du ansetzen.

Zuerst musst Du dir dieser Programme (Glaubenssätze) bewusst werden:

Das ist ziemlich einfach aber nicht leicht.

Jeder kann es spüren:   Wenn Du Dich nicht wohl fühlst oder zufrieden bist und keine organischen Probleme da sind, ist so ein Programm (Glaubenssatz) am Laufen.

Du siehst es ist einfach aufzuspüren, denn jeder Gedanke löst im Körper Emotionen aus, dies ist auch wissenschaftlich erwiesen.

Du kannst es  Ihm Körper spüren wenn Du möchtest (hieß, kalt, schwitzen, rasches Amten, unangenehm, kribbeln, hibbelig, nervös, traurig, überdreht).

Wenn Du jetzt Dein hinderliches Programm aufgespürt hast, ist es an der Zeit etwas zu ändern und das erfordert zu handeln und oft auch Ausdauer.

Denn je weiter Dein Blickwinkel desto größer Deine Möglichkeiten!

Du kannst jetzt entscheiden, aus dem Alltagstrott auszusteigen und wie Du weiterarbeiten möchtest!

Die Geschichte von angeketteten kleinen Elefanten

Ich kann nicht«, sagte ich. »Ich kann es einfach nicht.« »Bist du sicher?« fragte er mich. »Ja, nichts täte ich lieber, als mich vor sie hinzustellen und ihr zu sagen, was ich fühle . . . Aber ich weiß, dass ich es nicht kann.« Der Dicke setzte sich im Schneidersitz in einen dieser fürchterlichen blauen Polstersessel in seinem Sprechzimmer. Er lächelte, sah mir in die Augen, senkte die Stimme wie immer, wenn er wollte, dass man ihm aufmerksam zuhörte, und sagte: »Komm, ich erzähl dir eine Geschichte.« Und ohne ein Zeichen meiner Zustimmung abzuwarten, begann er zu erzählen. Als ich ein kleiner Junge war, war ich vollkommen vom Zirkus fasziniert, und am meisten gefielen mir die Tiere. Vor allem der Elefant hatte es mir angetan. Wie ich später erfuhr, ist er das Lieblingstier vieler Kinder. Während der Zirkusvorstellung stellte das riesige Tier sein ungeheures Gewicht, seine eindrucksvolle Größe und seine Kraft zur Schau. Nach der Vorstellung aber und auch in der Zeit bis kurz vor seinem Auftritt blieb der Elefant immer am Fuß an einen kleinen Pflock angekettet. Der Pflock war allerdings nichts weiter als ein winziges Stück Holz, das kaum ein paar Zentimeter tief in der Erde steckte.

Vor einigen Jahren fand ich heraus, dass zu meinem Glück doch schon jemand weise genug gewesen war, die Antwort auf die Frage zu finden: Der Zirkuselefant flieht nicht, weil er schon seit frühester Kindheit an einen solchen Pflock gekettet ist. Ich schloss die Augen und stellte mir den wehrlosen neugeborenen Elefanten am Pflock vor. Ich war mir sicher, dass er in diesem Moment schubst, zieht und schwitzt und sich zu befreien versucht. Und trotz aller Anstrengung gelingt es ihm nicht, weil dieser Pflock zu fest in der Erde steckt. Ich stellte mir vor, dass er erschöpft einschläft und es am nächsten Tag gleich wieder probiert, und am nächsten Tag wieder, und am nächsten . . . Bis eines Tages, eines für seine Zukunft verhängnisvollen Tages, das Tier seine Ohnmacht akzeptiert und sich in sein Schicksal fügt. Dieser riesige, mächtige Elefant, den wir aus dem Zirkus kennen, flieht nicht, weil der Ärmste glaubt, dass er es nicht kann. Allzu tief hat sich die Erinnerung daran, wie ohnmächtig er sich kurz nach seiner Geburt gefühlt hat, in sein Gedächtnis eingebrannt. Und das Schlimme dabei ist, daß er diese Erinnerung nie wieder ernsthaft hinterfragt hat. Nie wieder hat er versucht, seine Kraft auf die Probe zu stellen.

Und obwohl die Kette mächtig und schwer war, stand für mich ganz außer Zweifel, dass ein Tier, das die Kraft hatte, einen Baum mitsamt der Wurzel auszureißen, sich mit Leichtigkeit von einem solchen Pflock befreien und fliehen konnte. Dieses Rätsel beschäftigt mich bis heute. Was hält ihn zurück? Warum macht er sich nicht auf und davon? Als Sechs- oder Siebenjähriger vertraute ich noch auf die Weisheit der Erwachsenen. Also fragte ich einen Lehrer, einen Vater oder Onkel nach dem Rätsel des Elefanten. Einer von ihnen erklärte mir, der Elefant mache sich nicht aus dem Staub, weil er dressiert sei. Meine nächste Frage lag auf der Hand: »Und wenn er dressiert ist, warum muss er dann noch angekettet werden?« Ich erinnere mich nicht, je eine schlüssige Antwort darauf bekommen zu haben. Mit der Zeit vergaß ich das Rätsel um den angeketteten Elefanten und erinnerte mich nur dann wieder daran, wenn ich auf andere Menschen traf, die sich dieselbe Frage irgendwann auch schon einmal gestellt hatten.

»So ist es, Demian. Uns allen geht es ein bisschen so wie diesem Zirkuselefanten: Wir bewegen uns in der Welt, als wären wir an Hunderte von Pflöcken gekettet. Wir glauben, einen ganzen Haufen Dinge nicht zu können, bloß weil wir sie ein einziges Mal, vor sehr langer Zeit, damals, als wir noch klein waren, ausprobiert haben und gescheitert sind. Wir haben uns genauso verhalten wie der Elefant, und auch in unser Gedächtnis hat sich die Botschaft eingebrannt: Ich kann das nicht, und ich werde es niemals können. Mit dieser Botschaft, der Botschaft, dass wir machtlos sind, sind wir groß geworden, und seitdem haben wir niemals mehr versucht, uns von unserem Pflock loszureißen. Manchmal, wenn wir die Fußfesseln wieder spüren und mit den Ketten klirren, gerät uns der Pflock in den Blick, und wir denken: Ich kann nicht, und werde es niemals können.« Jorge machte eine lange Pause. Dann rückte er ein Stück heran, setzte sich mir gegenüber auf den Boden und sprach weiter: »Genau dasselbe hast auch du erlebt, Demian. Dein Leben ist von der Erinnerung an einen Demian geprägt, den es gar nicht mehr gibt und der nicht konnte. Der einzige Weg herauszufinden, ob du etwas kannst oder nicht, ist, es auszuprobieren, und zwar mit vollem Einsatz. Aus ganzem Herzen!«

von Jorge Bucay